28-08-2017

Horizont-Umfrage: Statement von JvB-CEO Udo Schendel

Es war möglicherweise eine etwas zu optimistische Prognose, der Außenwerbung im Januar einen zweistelligen Marktanteil bis Jahresende zu prophezeien, schreibt Horizont-Redakteurin Katrin Ansorge. Aber: An der Richtung, in die sich die Gattung entwickelt, hat sich im 1. Halbjahr nichts geändert. Auf 6,7 Prozent kletterte der von Nielsen ausgewiesene Marktanteil bis Juli, um fast 60 Millionen Euro stiegen die Bruttospendings. Bis Dezember soll Out-of-Home (OoH) die Umsatzgrenze von 2 Milliarden Euro knacken, auch ein Marktanteil von 8 Prozent gilt als realistisch, wie eine Horizont-Umfrage unter Agenturen und Branchenvertreter zeigt, bei der auch Jost von Brandis-CEO eine Einschätzung abgegeben hat.

Udo Schendel, CEO Jost von Brandis: „OoH hat es geschafft, dem Markt seine Stärken klarzumachen. Es gibt viele Neukunden, gleichzeitig stocken bestehende Kunden ihre Budgets auf. Das gilt sowohl in der Region als auch national, wo Werbungtreibende ihre TV-Spendings kürzen oder Start-ups sich von Online abwenden, weil sie merken, dass OoH für eine bessere Sichtbarkeit ihrer Marken sorgt. Dabei herrscht aktuell durchaus eine skeptische Stimmung im Werbemarkt. Haben Unternehmen in den vergangenen Jahren noch relativ sorglos einiges ausprobiert, spüren sie jetzt, dass vieles nicht funktioniert. Es macht einfach nie Sinn, wenn Vermarkter hochrabattiert Masse verkaufen, die letztlich nicht wirkt. OoH muss jetzt das nächste Level erreichen. Das heißt, der Fokus liegt auf einer datengetriebenen Aussteuerung in Verbindung mit strategischer Beratung, weniger auf der Abwicklung von Masse. Wir als Agentur brauchen in diesem Bereich ein überlegenes Wissen, und ich sehe Jost von Brandis hier schon sehr weit vorne, was die Datenausstattung betrifft.“

Quelle: horizont.net